22 Januar 2010

Da ich gerade nichts zu tun habe und noch nichtmal was gescheites im TV kommt, hab ich mir gedacht ich philosophier euch mal ein bisschen zu x)
Ja, auch eine Kirsche macht sich das ein oder andere mal Gedanken über bestimmte Dinge die das Leben betreffen. Heute zB (mal wieder) die gute, alte Fernbeziehung.
Ja, so abwegig ist das Thema ja heute in den Zeiten des Internets gar nicht mehr. Bei den ganzen Singlebörsen, Chatrooms und Communities die im Netz so herumschwirren.
Für jemanden der so etwas noch nie hatte wird es auch unglaublich und unvorstellbar klingen, dass man sich überhaupt nur über das Internet verlieben kann oder bzw überhaupt irgendwelche Gefühle für einen anderen Menschen entwickeln kann, aber wen es schonmal erwischt hat, der weiß, dass das sehr gut möglich ist.
Problem dabei: wenn man den zukünftigen Partner nicht in der stadtbekannten Disco kennen lernt, kann es sein, dass er mal eben am anderen Ende von Deutschland wohnt ^.^..
Ich rede nämlich nicht von solchen Beziehungen in denen die Partner 50 km voneinander entfernt wohnen und dann meinen sie hätten eine Fernbeziehung, nein, mir geht es um mehrere hundert Kilometer. In meinem Fall nämlich, als Beispiel, 300 km.
Das hat meiner Meinung nach so seine Vor- und Nachteile. Vorteile sind, dass man natürlich immer einen gewissen Abstand zum Partner hat und somit nicht jeden Tag aufeinaner hängt und sich dann vielleicht noch tierisch auf die Nerven geht ^^.. Man hat immer Zeit den anderen zu vermissen, das ist gleichzeitig positiv und negativ. Negativ an der ganzen Sache ist nämlich die Sehnsucht, man kann seinen Partner nicht immer bei sich haben, wenn man ihn gerade brauchen würde oder einfach nur eine Schulter zum anlehnen haben möchte.
Das hin und her zwischen dem glücklich sein und unglücklich sein, dem gemeinsam sein und dem einsam sein, diese ganzen Auf's und Ab's und hin und her macht das ganze so unglaublich schwierig.
Mal ganz abgesehen von der finanziellen Seite, Geld spielt natürlich auch eine Rolle, man muss den Zug oder das Benzin bezahlen und wenn das mal nicht geht dann sieht es mit dem nächsten Wiedersehen auch schlecht aus.
Dadurch, dass man seinen Partner nicht jeden Tag sieht, ist die Freude natürlich umso größer, wenn man ihn dann wieder sieht, nach Wochen oder vielleicht auch Monaten. Aber umso schlimmer ist es auch, wenn man dann wieder Abschied nehmen muss - für Wochen oder Monate.
In der heutigen Zeit wird es einem ein ganz kleines bisschen erleichtert - was wäre die Welt ohne Telefon, Internet, Handy, Webcam und so weiter? Man ist immer in Kontakt, kann sich sogar über große Entfernungen sehen und hören. Das macht es leichter, aber eben nur ein bisschen. Ganz ersetzen kann das Ganze den Partner nie und die Zeit die man mit ihm verbringen kann.

Und ich finde, man kann sehr stolz auf sich sein wenn man das über längere Zeit, mit allen Höhen und Tiefen, gemeinsam durchsteht - denn meistens verfolgt man dann doch ein und den selben Traum: Irgendwann gemeinsam in einer Wohnung zu wohnen und jeden Tag gemeinsam einzuschlafen und gemeinsam wieder aufzuwachen, für immer.

Ja, das übliche Kopfchaos einer Tagträumerin x) Standart - würde man sagen. Habt ihr Erfahrung in Sachen Fernbeziehung?
:) :( :-/ :-* :-O X( :7 :-c ~X(

4 Kommentare:

  1. maus (:
    ich hab das beste beispiel zum thema fernbeziehung.
    Mr. Elch und ich. Kennengelernt im netz.
    100km dazwischen.

    Was uns geholfen hat waren ziele setzen.
    zu wissen das dieses schicksal nicht für immer so sein wird.

    und dann nach 2 1/2 jahren war es dann so weit.
    Unsere Wohnung.
    und nun bin ich mit dem alten brummbär bald schon 5 Jahre zusammen (:

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  2. Haha, das kann ich sogar noch toppen- mit über 800km! Zumindest war es so am Anfang mit Evilpie, und Gott, war das eine grausame Zeit! >_<
    Aber zu wissen, dass es sich mal ändern wird, hilft wirklich. Und Vertrauen braucht man halt viel...

    Und wenn man dann zusammen gezogen ist, gibt es wirklich nichts Schöneres, als den ersten Morgen in der eigenen Wohnung <3 Hach ^.^

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  3. also ich hatte eine fernebeziehung über fast ein ganzes jahr und hab dann nach ihrem ende festgestellt, dass ich diesen menschen gar nicht wirklich gekannt habe.... wenn man sich nur so selten sieht, kriegt man sehr viel "alltag" nicht mit und genau der ist es nachher, der ausschlaggebend ist, wenn man zum beispiel zusammenwohnen will.

    aber da die beiden kommentatorinen über mir so positive beispiele sind, muss es wohl nicht die regel sein.

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  4. Fernbeziehunge hatte ich, aber kann ich leider nicht empfehlen.

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